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aktuell


trøst, AUGUST 2018, Zürich  --  Theater

Willkommen zu Trøst, Ihrem Vertrauensmagazin. In einer Welt voller Paranoia und tagtäglicher Verunsicherung gehen wir den wirklich wichtigen Fragen nach. Wem kann man noch über den Weg trauen? Wie gewinnt man Vertrauen zurück? Wenn sich zwei trauen, sind sie dann gleich verheiratet? Und die Kardinalsfrage: Ist Vertrauen gut?

Gewohnt unterhaltsam und tiefgründig werden sich verschiedene Gäste, Experten und Expertinnen zum Thema austauschen. 

Trauen Sie sich und schalten Sie ein!

 

22. August 2018 20.00Uhr  - AUSVERKAUFT! (evt. freie Plätze an der Abendkasse)

23. August 2018 20.00Uhr  - AUSVERKAUFT! (evt. freie Plätze an der Abendkasse)

24. August 2018 20.00Uhr  - AUSVERKAUFT! (evt. freie Plätze an der Abendkasse)

25. August 2018 20.00Uhr  - AUSVERKAUFT! (evt. freie Plätze an der Abendkasse)

26. August 2018 20.00Uhr  - AUSVERKAUFT! (evt. freie Plätze an der Abendkasse)

 

Theater Bühne S, Bahnhof Stadelhofen Zürich (Galerie über Gleis 3)

 

DAS KOLLEKTIV Laila Blessano, Salome Bossard, Rabea Egg, Schahed Javanbakhsh,

Dominic Jedele, Lucca Kohn, Gina Müller, Nicole Schulthess

MUSIK Riccardo Marcano, Raphael Mijnssen, Henrik Stark

SZENOGRAFIE Linda Vollenweider

 


TÀLMYND. LOKIS TRUGBILDER (AT),  2018/2019, Zürich  --  HÖrspiel

 

 

Sara Gerhardts unveröffentlichter Debüt-Fantasyroman nimmt Motive der nordischen Mythologie und erfindet sie neu. Wir verleihen den verschiedenen Kreaturen ihrer Welt ab März 2018 eine Stimme. Denn die Jungtheater wagen sich an ein neues Medium: Das Hörspiel. 18 Jungthaeter hauchen Leben in die schwarzen Zeilen und bringen auf etwa 10 Stunden die Welt von Sara Gerhardt zum Klingen.

 

AUTORIN Sara Gerhardt

PRODUKTIONSLEITUNG Robert Henrik von Dewitz

ASSISTENZ Fabienne Laura Meershoek

DESIGNVERANTWORTLICHE Runa Wehrli

MUSIK & KLANGKULISSE Markian Dlaboha

STIMMEN  Manuel Bucher, Milena Lapcevic, Nadine Hochstrasser, Jonas Meier, Vivien Merz, Sebastian Jårema, Philipp Guldimann, Noah Kohn, Schahed Javanbakhsh, Reto Batänjer, Tim Van Puyenbroeck, Chönzom Yondhen, Aina Aliotta, Daniela Forrer, Florian Herzog, Thorin Joller, Runa Wehrli, Robert Henrik von Dewitz


Vergangen


TABULA RASA, Juni 2018, Zürich / Luzern  --  Theater


Carl Sternheims Revolutionskomödie Tabula rasa erzählt die Geschichte eines Arbeiters, der in einem kleinen deutschen Kaff einen Arbeiteraufstand anzetteln will, um sich daran zu bereichern: Der faule, genusssüchtige und aufbrausende Glasbläser Wilhelm Ständer, der in der Arbeiterschaft der Kleinstadt Rodau, dem ständigen Schauplatz der Komödie, bestens vernetzt und als engagierter Gewerkschafter und Aktivist bekannt ist (Fassade!), ist gleichzeitig Grossaktionär der Fabrik, die ihn durchfüttert. Durch eine Revolte, einen Streik, durch allgemeine Unruhen will er einen kurzfristigen Einbruch der Aktienpreise provozieren. Zuvor die Papiere teuer verkaufen und dann auf dem Tiefpunkt günstig zurückkaufen. Simpel.

Ein „Sozialist“ also, der in grossem Stil auf die Revolution spekuliert, um definitiv dem miefigen Arbeiter-Milieu zu entkommen. Dem in seiner Egomanie die Ideale der Massen und das Wohlergehen seiner Mitmenschen gleichgültig sind, wenn er sich nur ein wenig bereichern kann. Dafür bestellt er nun einen Agitator aus Berlin in die Provinz. Einen wütenden Revolutionär, der grösser denkt und am liebsten das ganze Land mit einer Welle roter Gewalt überziehen würde. Tabula rasa! fordert er, reinen Tisch. Und das geht dem behäbigen Ständer dann doch zu weit. Eine rasante und verschachtelte Komödie voller Missverständnisse, Gekeife und Brandreden, über die nicht nur Ständer die Kontrolle verliert, entwickelt sich, alle Beteiligten sind Arschlöcher und gewinnen wird niemand in diesem Spiel.

Diese Geschichte werden die Jungthaeter gemeinsam mit dem Luzerner Theaterkollektiv Fetter Vetter & Oma Hommage ins Hier und Heute holen und die dummdreisten und jähzornigen Opportunisten, Hitzköpfe und Hochstapler für ein junges Publikum adaptieren und aufbereiten.

 

REGIE & KONZEPTION Damian Dlaboha & Bela Rothenbühler

REGIEASSISTENZ Gilda Laneve

SZENOGRAPHIE Elke Mulders

PRODUKTIONSLEITUNG Florian Herzog & Gilda Laneve

MUSIKALISCHE LEITUNG  Markian Dlaboha

MUSIK Ursina Makiol

SCHAUSPIEL Manuel Bucher, Jonathan Fiebig, Nadine Hochstrasser, Amélie Hug, Jonas Meier, Ronja Stocker, Ener Yagcioglu, Runa Wehrli


INSTITUT MAKAZATIMEN, Mai 2018, Zürich  --  Theater

 

 

Ma - Ka - Za - Ti - Men.

Macht, Kampf, Zaun, Tiere, Menschen.

Menschen im Kampf, wie Tiere umgeben von Zaun und Macht.

Eingeengt, zeitlos, Stillstand, Labyrinth, Pflaster, Fleck, Platz, weiss.

 

Ein Institut, eine Lehr- oder Forschungseinrichtung, aber auch eine kulturelle, künstlerische oder wirtschaftliche Organisation; ein fiktives Konstrukt auf der Bühne, in dem vier Figuren einen Tag hinter sich bringen. Sie leben ihn wie jeden anderen auch, weder gern noch ungern, doch beginnen manche sich zu fragen, ob es nicht noch mehr zu erleben gebe; oder besser: ob es sich lohnen würde, mehr zu erleben. 

 

Dies ist eine Eigenproduktion der JUNGTHAETER.

Das Stück entstand durch die Zusammenarbeit von mehr und minder erfahrenen Mitgliedern.

 

REGIE Luca Büchler

BÜHNE & KOSTÜM Nina Orglu

SPIEL Laila Blessano, Florian Herzog, Luisa Velez, Nicola Velez 


EIN SOMMERNACHTSTRIP, April 2018, Zürich  --  Theater

Mit Shakespeares „Sommernachtstraum“ bearbeiteten die Jungthaeter in der Saison 2018 erstmals einen klassischen Text.

Absichtlich findet eine Fokussierung auf die jungen Liebenden statt, die anderen Handlungsstränge des Stücks werden gestrichen. Die vier Liebenden stehen bedingungslos für ihre Bedürfnisse ein und kämpfen mit jeder Faser ihres Körpers für die jeweilige Liebe. Es geht bei ihnen um nichts Geringeres als ihre Existenz, Liebe ist hier auch ein Kampf, sie ersäufen sich Gegenseitig mit Kitsch und Tragik. Jedoch hat das Stück durch die Eingriffe von Puck fürs Publikum eine ebenso komödiantische, wie dramatische Note. Unterstütz durch viel Bewegung/Tanz und sphärische Sounds soll ein träumerischer Trip entstehen, bei dem sowohl Figuren als auch Publikum am Schluss nicht sicher sind, was in dieser einen Sommernacht denn jetzt genau passiert ist, oder nur geträumt wurde.

 

 

REGIE & DRAMATURGIE Mathias Ott

KOSTÜM Yuvviki Dioh

BÜHNE wsmgr

MUSIK Dominic Jedele

SPIEL Aina Aliotta, Yadin Bernauer, Anaïs Bourgogne, Yuvviki Dioh, Jules Claude Gisler 

 


LEGOLAND - jUNI 2017

Dirk Dobbrow entwirft in „Legoland“ ein Netz aus verwirrend-melancholischen Figuren und schafft es, entsprechend der Tragödie, dieses Netz ebenso poetisch zu zerreissen, wie es entstand. Im Körper verhaftet erzählt unsere Inszenierung vom Erwachsenwerden, von Halt, Bestehen und Scheitern in einer Welt, die sich nur noch um das Ego dreht. Unterstützt mit Musik und Projektion erzählen wir die dystopische Aneinanderreihung einzelner Bilder neu: Berlin, 2000. Sowie auch woanders, zu einer anderen Zeit. Gleiches Licht. Zwei Freundinnen sind fasziniert vom Tod. „Kann man aus Leichen Brühe machen“, fragt die Eine. „Springen“, sagt die Andere. Währenddes ihr Bruder sein Glück in der scheissegal Haltung eines Freundes sucht und gemeinsam mit Wolfs Mutter das letzte Fünkchen Hoffnung zerdrückt. Auf dem Dach ist immer jemand zu finden, der nicht so recht weiss, was er mit sich anfangen soll & versteht das Mädchen nicht, dass ihm den Kopf verdrehen will. Doch sie versteht die Welt ganz genau – im Gegensatz zu der Frau, die im Keller wohnt, die aussortiert wurde. Genau wie der Mann, der einmal mit ihr arbeitete. Damals.

 

 

REGIE Minna Hug & Henrik von Dewitz
BÜHNE Cyril Hassler
PRODUKTIONSLEITUNG Nicole Schulthess & Lucca Kohn
KOSTÜM Yuvviki Dioh
MUSIK Markian Dlaboha

SPIEL  Dominic Jedele, Mareike Mohr, Jonathan Fiebig, Schahed Javanbakhsh, Nicole Schulthess, Yara Laurine Gisler, Runa Wehrli, Yadin Bernauer, Lucca Kohn, Amélie Hug


Liebe ist... - Mai 2017

Jeder möchte geliebt werden, jeder möchte lieben. Aber wie geht das? Was ist richtig, was falsch? Gibt es die Liebe überhaupt, oder ist das nicht nur ein Hirngespinst von uns Menschen um ganz einfache biochemische und instinktive Mechanismen zu erklären?
Wir werden uns für unser Projekt die nächste Zeit intensiv mit dem Lieben befassen. Gerade für uns junge Menschen ist die Liebe noch sehr verzaubert. Wir sind unerfahren im Umgang mit Schwärmereien, Beziehungen und Sexualität. Wir leben in einer Zeit, in der Liebe und Sexualität eine unglaubliche Präsenz in den Medien und im Alltag einnehmen, fast alles ist möglich, aber was ist wichtig und richtig? (für mich?)

Wir schreiben eigene Texte zum Thema ebenso wie wir bereits vorhandene Szenen von Gogol, Shakespeare oder Justine del Corte verwenden.

Es soll ein bunter, collagenartiger Szenenabend zu diesem schönsten und mächtigsten aller Gefühle entstehen. Wichtig ist uns die Vielfältigkeit und Ambivalenz des Themas aufzuzeigen.

  

REGIE Mathias Ott
PRODUKTIONSLEITUNG Florian Herzog
KOSTÜM Yuvviki Dioh

SPIEL Florian Herzog, Fabienne Meershoek, Yuvviki Dioh, Rahel Stork, Mirjam Aeschbach, Vivien Merz, Laila Blessano, Michèle Wegmüller, Ener Yagcioglu, Henriette Ritschel


ANTIGONE - Juni 2016

Im Produktionsjahr 15/16 inszenierten die Jungthaeter „Antigone“ nach Jean Anouilh, eine Geschichte von Widerstand, Idealismus und Erwachsenwerden.
Prinzessin Antigone weigert sich, dem königlichen Dekret ihres Onkels Kreon zu folgen: Sie erweist ihrem toten Bruder Polineikos, welcher Theben in einen Bürgerkrieg gestürzt hatte, die letzte Ehre. Das Dekret verlangt nun ihren Tod. Kreon versucht vieles, um Antigone zum Einlenken zu bewegen, doch beide beharren auf ihren Prinzipien und ihrem Recht. Eine unausweichliche Tragödie bahnt sich an, welche ganz Theben ins Verderben stürzen soll.

Vor allem das erschütternde Gefühl der Machtlosigkeit angesichts der unabwendbaren Tragödie hat uns beschäftigt. Der Konflikt zwischen Antigone und Kreon, in dessen Strudel alle Beteiligten hineingezogen werden und darauf reagieren, ist für uns von höchster Aktualität.

Wie soll man sich als junger Erwachsener in einer „unfairen“ Welt verhalten? Was darf man von den Mächtigen erwarten? Und was können oder müssen wir angesichts der aktuellen Krisen selbst tun?

 

REGIE Mathias Ott & Lukas Fingerle

PRODUKTIONSLEITUNG Linda Vollenweider & Salome Bossard
BÜHNE Nicola Weber & Florian Herzog
KOSTÜM Lara Šošić
MUSIK Helena Hegglin & Laurens Inauen
TECHNIK Manuel Isenegger

SPIEL Annina Walt, Lucca Kohn, Vincent Furrer, Linda Vollenweider, Nicole Schulthess, Rahel Stork, Minna-Katharina Hug, Dominic Jedele, Dominic Bernath, Lukas Fingerle, Noah Lüddeckens, Fabienne Meershoek


FACTORY - Juni 2015

Das Stück „Factory“, geschrieben von Igor Bauersima, bietet einen Einblick in die verworrene Welt der vermeintlichen Stars und Sternchen der modernen Unterhaltungsindustrie. Eingepfercht in eine Wohnung, werden die Protagonisten der Reality-TV Show dazu bewogen, aus Ihrem Dasein Kunst zu machen. Über den Verbleib in der Factory entscheidet das Publikum und dem besten Selbstdarsteller lockt Ruhm und Anerkennung.

Die sich durch den Konkurrenzkampf bildenden, zwischenmenschlichen Gräben zeigen, wie sich der heute durch Medien aktiv geförderte Narzissmus auf die Gesellschaft, inner- und ausserhalb der eigenen vier Wände, auswirkt.

Igor Bauersima schafft es, mit seiner direkten Poesie und den pointierten Bildern, Themen wie Individualismus, Selbstdarstellung, Fame oder Freundschaft, welche uns tief bewegen, auf unterhaltsame und anregende Art darzustellen.

 

REGIE Mathias Ott
BÜHNE & KOSTÜM Linda Vollenweider
FILM Daniel Grabherr
PRODUKTIONSLEITUNG Florian Herzog
ASSISTENZ Silvan Bosshard
SPIEL  
Denise Bernhart, Salome Bossard, Lara Šošić, Lukas Fingerle, Vincent Furrer, Daniel Grabherr, Florian Herzog, Adrian Sommer